Material und Simulation 

Komplexität in Werkstoffen beherrschen

Materialexpertise

Wir verfügen über mehr als 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Werkstoffkunde, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie. Unser Verständnis und unsere Leidenschaft für Werkstoffe helfen Ihnen, dem Material in Ihrem Bauteil zu vertrauen.

Werkstoffe verstehen

Moderne Anwendungen erfordern höhere Belastungen der Systeme, die den Werkstoff an seine Grenzen bringen. Unser Materialwissen ermöglicht eine sichere Auslegung bis zur Belastbarkeitsgrenze des Werkstoffs.

Ihre Atome entdecken

Moderne atomistische Simulationen öffnen Ihnen die Welt der atomaren Strukturen. Entdecken Sie Ihr Material auf kleinsten Längenskalen und gewinnen Sie neue Erkenntnisse. Nutzen Sie dieses Know-how, um Ihre Bauteile mit weniger experimentellem Aufwand zu optimieren.


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Porositäten im Werkstoff

In den meisten Giessverfahren lassen sich Poren und innenliegende Fehler prozessbedingt nicht vermeiden. Durch die moderne Computertomographie können diese Materialfehler auf ihre Grösse, Form und Geometrie charakterisiert werden. Diese Daten erlauben die Klassifizierung der Poren nach ihrer Entstehungsart, wie z.B. Schwindung, Gasausscheidung oder thermischer Verzug. So können Ingenieure Giessprozesse und Produkte gezielt optimieren.

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Hochleistungswerkstoffe

Durch faserbewehrter Hochleistungsbeton können Bauwerke bei gleicher Tragfähigkeit deutlich filigraner gestaltet werden, sodass Material eingespart und architektonisch anspruchsvolle Strukturen realisiert werden können. Die hohe Festigkeit wird unteranderen durch die Zugabe von Stahlfasern und einer geringen Porosität erzielt. Computertomographie ermöglicht die quantitative Charakterisierung der Porosität und der Faserorientierung im Werkstoff. Basierend auf diesen Erkenntnissen kann die Betonqualität kontrolliert und Entwicklungsschleifen beschleunigt werden.

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Materialanalyse

Röntgenstrahlen werden beim Durchdringen von Materie abgeschwächt. Die Penetrationsfähigkeit durch Materialien hängt vom materialspezifischen Absorptionskoeffizienten und der Energie der Röntgenstrahlen ab. Der resultierende Absorptionskontrast ermöglicht die Visualisierung von Materialphasen und Dichteunterschieden, wie im Bild dargestellt. So lassen sich Dicke und Oberflächendefekte der Eloxalschicht quantitativ analysieren ﹣ ohne das Bauteil zu zerstören. Beim Anodisieren wird das Bauteil in ein Elektrolytbad getaucht und ein Gleichstrom durch das Medium geleitet. Durch die elektrolytische Passivierung bildet sich eine verschleissfeste Oxid-Schutzschicht auf der Oberfläche.

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Elektronische Komponenten

Die hohe Auflösung der industriellen Computertomographie (iCT) ermöglicht eine detaillierte Charakterisierung von Lötstellen, Klemmkontakten oder Materialfehlern in elektronischen Bauteilen. Dabei können auch Stellen untersucht werden, die nicht direkt zugänglich sind. Die zerstörungsfreie Natur des iCT-Scans kann zur quantitativen Bewertung der Qualität vor und nach Lebensdauertest genutzt werden.

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